Das Wichtigste in Kürze
Nur 47 % aller Websites bestehen ihren Core-Web-Vitals-Check (DebugBear, 2025). Launch-Fehler — schlechte Performance, fehlendes Tracking, kaputte Redirects — sind schwer rückwirkend zu beheben und kosten Rankings, Conversions und Nutzer. Eine systematische Checkliste ist kein bürokratischer Aufwand — sie ist Versicherung gegen vermeidbare Fehler.
Neu dazu kommt 2025: Ein fehlerfreier Launch reicht nicht mehr. Deine Website muss auch für KI-Suchen sichtbar sein. ChatGPT, Perplexity und Google AI Overviews verändern, wie Menschen Informationen finden — und wer dabei zitiert wird. Punkt 10 dieser Checkliste zeigt dir genau, was dafür nötig ist.
Nur 47 % aller Websites bestehen ihren Core-Web-Vitals-Check (DebugBear, 2025). Google AI Overviews erscheinen in über 85 % aller Suchanfragen (SingleGrain, 2025). Diese 10-Punkte-Checkliste deckt beide Anforderungen ab: einen technisch sauberen Launch und die Voraussetzungen für KI-Sichtbarkeit.
Mehr als 60 % des weltweiten Web-Traffics kommt von Mobilgeräten. Ein Layout, das auf dem Desktop gut aussieht, aber auf dem iPhone bricht, kostet Nutzer und Rankings. Teste dein Design vor dem Go-Live auf mindestens drei Bildschirmgrößen — Smartphone, Tablet, Desktop.
Eine kaputte Navigation ist der schnellste Weg zu hoher Bounce Rate. Jeder defekte Link sendet negative Nutzer-Signale an Google. Teste alle Pfade systematisch — nicht nur die Hauptnavigation, sondern auch Footer-Links, CTAs und alle internen Verlinkungen.
Fehlende Alt-Texte, doppelte Meta-Descriptions und generischer Content sind die drei häufigsten Inhaltsprobleme beim Website-Launch. Google belohnt einzigartige, informative Inhalte — und KI-Systeme zitieren Seiten, die Fragen direkt und präzise beantworten. Prüfe Inhalte nicht nur auf Rechtschreibung, sondern auf Klarheit und Einzigartigkeit.
Was in Chrome funktioniert, kann in Safari brechen. Cross-Browser-Probleme gehören zu den häufigsten Ursachen für Nutzerabsprünge — besonders auf Apple-Geräten, wo Safari dominant ist. Teste systematisch in allen gängigen Browsern und Betriebssystemen.
Jede Sekunde zählt buchstäblich: Eine Sekunde Ladezeit-Verzögerung reduziert die Conversion Rate um bis zu 7 %, eine Verbesserung um 0,1 Sekunden erhöht sie um bis zu 8,4 % im Retail-Bereich (Google, 2024). Die Bounce-Wahrscheinlichkeit steigt um 32 %, wenn eine Seite statt einer drei Sekunden lädt. Performance ist kein Komfort-Merkmal — sie ist ein Umsatzfaktor.
Aus zahlreichen Webdesign-Projekten wissen wir: Core Web Vitals werden beim Launch am häufigsten unterschätzt. Nur 47 % der Websites bestehen den Core-Web-Vitals-Check (DebugBear, 2025). Eine Ladezeit-Verzögerung von einer Sekunde kostet bis zu 7 % Conversion Rate — eine Verbesserung um 0,1 Sekunden bringt bis zu 8,4 % mehr Conversions (Google, 2024).
Chrome markiert alle HTTP-Seiten als “Nicht sicher” — das ist ein sofortiger Vertrauensverlust beim Nutzer. Da Websites Nutzerdaten verarbeiten, sobald sie Analytics oder Formulare einbinden, macht die DSGVO diese Checks zu einem Pflichtpunkt vor dem Go-Live — nicht danach.
Was nicht gemessen wird, kann nicht optimiert werden. Tracking, das am Launch-Tag vergessen wird, lässt sich nicht rückwirkend rekonstruieren. Verlierst du in den ersten Wochen nach dem Launch Daten, verlierst du die Basis für alle Optimierungsentscheidungen der nächsten Monate.
SEO ist kein Einmalereignis, aber eine saubere technische SEO-Basis beim Launch ist die Grundlage für alles Weitere. Fehler hier — ein fehlender Canonical-Tag, eine fehlerhafte robots.txt oder eine leere Sitemap — können wochenlang Crawling verhindern und Rankings kosten.
Seit dem 28. Juni 2025 ist Barrierefreiheit für viele Unternehmen gesetzlich verpflichtend. Das BFSG droht bei Verstößen mit Bußgeldern bis zu 100.000 Euro (BMAS, 2025). Barrierefreiheit schützt nicht nur vor rechtlichen Risiken — sie verbessert auch SEO und Nutzererfahrung für alle Besucher.
Google AI Overviews erscheinen mittlerweile in über 85 % aller Suchanfragen (SingleGrain, 2025). ChatGPT hat 400 Millionen aktive Nutzer pro Woche. 58 % der Nutzer ersetzen klassische Suchmaschinen bereits durch KI-Tools bei der Produktsuche. Wer beim Website-Launch KI-Sichtbarkeit nicht mitdenkt, baut heute für ein Gestern-Internet.
Was KI-Systeme für Zitate bevorzugen: konkrete Fakten, Quellenangaben, direkte Antworten auf Fragen und strukturierte Daten. Laut Frase.io sind Seiten mit FAQPage-Schema 3,2× häufiger in Google AI Overviews vertreten als Seiten ohne Schema. GEO-Optimierung (Generative Engine Optimization) kann die Sichtbarkeit in KI-Antworten um bis zu 40 % steigern (Princeton/ACM, 2023).
Seiten mit FAQPage-Markup sind 3,2× häufiger in Google AI Overviews vertreten als Seiten ohne strukturierte Daten (Frase.io, 2025). Google AI Overviews erscheinen in über 85 % aller Suchanfragen (SingleGrain, 2025) — KI-Sichtbarkeit muss beim Website-Launch von Anfang an mitgeplant werden.
Was du für KI-Sichtbarkeit beim Launch einrichten solltest:
Du willst sichergehen, dass dein Website-Relaunch technisch einwandfrei ist und von Anfang an in Google und KI-Suchen sichtbar ist? Webnique begleitet dich von der Konzeption bis zum Go-Live — mit bewährten Prozessen und messbaren Ergebnissen.
Ein typischer Website-Relaunch dauert je nach Umfang 6 bis 16 Wochen. Kleinere Relaunches (Redesign ohne CMS-Wechsel) sind oft in 4–6 Wochen umsetzbar. Größere Projekte mit neuem CMS, Content-Migration und technischem SEO-Umbau benötigen 3–6 Monate. Eine systematische Relaunch-Checkliste verkürzt die Testphase vor dem Go-Live erheblich.
Die häufigsten Fehler: fehlende 301-Redirects für alte URLs (führt zu 404-Fehlern und Ranking-Verlusten), kein funktionierendes Analytics-Tracking am Launch-Tag, schlechte Core-Web-Vitals durch nicht optimierte Bilder, fehlende HTTPS-Redirects und falsch konfigurierte robots.txt. Mit einer systematischen Checkliste lassen sich 90 % dieser Fehler vermeiden.
Ein Website Launch ist der Erststart auf einer neuen Domain. Ein Website Relaunch ist der Neustart einer bestehenden Website — oft mit Redesign, CMS-Wechsel oder URL-Struktur-Änderung. Beim Relaunch kommen zusätzliche Aufgaben hinzu: 301-Redirects für alle alten URLs, Ranking-Sicherung durch technisches SEO und die Benachrichtigung von Google über Änderungen via Search Console.
Drei Maßnahmen haben den größten Effekt: erstens FAQPage-Schema auf informativen Seiten einbinden (3,2× häufiger in AI Overviews, laut Frase.io), zweitens Answer-First-Content schreiben — wichtige Fragen in den ersten Sätzen eines Abschnitts direkt beantworten, drittens strukturierte Daten (Article, Organization, BreadcrumbList) implementieren. KI-Systeme bevorzugen quellen- und faktendichte Inhalte mit klarer Autorenschaft.
Ja, wenn du digitale Produkte oder Dienstleistungen in der EU anbietest. Das BFSG ist seit dem 28. Juni 2025 in Kraft und verpflichtet zur Einhaltung der WCAG-2.1-AA-Standards. Nur Kleinstunternehmen mit weniger als 10 Mitarbeitenden und unter 2 Millionen Euro Jahresumsatz sind von den Dienstleistungsanforderungen befreit. Bei Verstößen drohen Bußgelder bis zu 100.000 Euro.